Abschlussfeier 2019

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Text und Bild von Denise Tatavitto: Die Mittelschule Lindau hat in einer Feierstunde ihre 59 Absolventen verabschiedet. Die Schüler blickten wehmütig, aber mit Freude auf ihre Schulzeit zurück.

Die Schulband leitete die Feier musikalisch mit dem Song „I see Fire“ von Ed Sheeran ein, der die harte Arbeit der Absolventen im vergangenen Jahr mit all ihren Höhen und Tiefen verdeutlichte. Die Schüler waren stolz auf sich, dass sie stets am Ball geblieben sind, obwohl es nicht immer einfach für sie war. „Wir blicken auf eine tolle Schulzeit zurück, aber jetzt richtet sich der Blick erst mal nach vorne“, fanden Dora Kastrati und Teresa Endres die passenden Worte. Die beiden Schülerinnen führten Eltern, Freunde und Lehrer durch die einstündige Abschlussfeier. Die Hauptpersonen dieses Abends waren die Absolventen, die Schulleiter Ulrich Kunstmann zuerst in seiner Rede begrüßte. Er und seine Kollegen freuten sich, dass sie die Schüler seit der fünften Klasse begleiten durften, denn in diesen Jahren hätten sich die Schüler persönlich weiterentwickelt und seien erwachsen geworden. Dennoch stünden sie noch am Anfang des Lebens und schlagen nun verschiedene Lebenswege ein, besuchen weiterführende Schulen oder erlernen einen Beruf. Schulleiter Kunstmann sprach von Glück, dass sie in einer Gesellschaft leben, in der der Lebensweg selbst ausgewählt werden könne und legte den Absolventen ans Herz, diese Chance zu nutzen und etwas aus dem Grundstein, den Lehrer und Eltern an sie gegeben haben, zu machen. „Die Schule war das Training, jetzt geht es aufs Spielfeld“, appellierte der Schulbeauftragte des Stadtrats, Günther Brombeiß, an die Schüler, dass sie das, was sie gelernt haben, nun auf das Leben anzuwenden. Die Schulzeit solle gut in Erinnerung behalten werden. „Heute geht es darum, die Schüler zu feiern“, sagte Brombeiß. Auch Dora Kastrati und Teresa Endres feierten ihre Kameraden in der Schülerrede und forderten sie dazu auf, sich selbst treu zu bleiben und ihren Weg zu gehen. Die Schülerinnen dankten ihren Lehrern und Rektor Kunstmann für ihr Engagement und Herzblut, dass sie den Schülern stets entgegenbrachten. „Die Schulzeit in drei bis vier Minuten zusammenzufassen ist eigentlich unmöglich“, erkannten Kastrati und Endres. Deshalb dankten sie vor allem ihren Schulfreunden für die unvergesslichen Momente, die sie gemeinsam in der Schule erlebten und die den Unterricht erträglicher machten. „Hoffentlich blicken wir mit einem lachenden und einem weinenden Augen auf unsere Schulzeit zurück“, beendete Endres die Rede.

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