9P - Totenköpfe und Papiervögel

Praxisklasse arbeitet mit neuem Handwerksmeister zusammen

Zu den klassischen Unterrichtsfächern haben die Schüler/Innen der Praxisklasse einen Praxistag pro Woche. Dort werden sie von Lindauer Handwerksmeistern/Meisterinnen in den Berufsfeldern Schneiderei, Schreinerei, Kochen und Bildhauerei unterrichtet.

In diesem Schuljahr durfte die Praxisklasse einen neuen Handwerksmeister aus Lindau begrüßen. René Geier, Steinbildhauermeister (Steingebildet) unterrichtet die Praxisklasse nun jeden Montagnachmittag in seiner Handwerkskunst. Im ersten Halbjahr modellierte er mit den Jugendlichen einen Totenschädel aus Ton, der anschließend in Gips abgegossen wurde. Außerdem stellte er gemeinsam mit der Praxisklasse Vögel aus geschälten Weideruten und Papier her.

Die Schülerinnen und Schüler lernen während dieses Praxisunterrichts ihre handwerklichen und kreativen Arbeitsabläufe eigenständig zu gestalten und es wird ihnen der Umgang mit unterschiedlichsten Materialien beigebracht. Außerdem entdecken sie während dieses Prozesses ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, lernen aber auch mit ihren eigenen Grenzen umzugehen. Kunst und Pädagogik treffen hier zusammen.

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Einen weiteren Teil des Praxisklassenkonzepts bilden die insgesamt acht Wochen Betriebspraktikum. Hier können Berufsvorstellungen überprüft und gefestigt werden. Ebenfalls haben die Jugendlichen dadurch die Möglichkeit, Kontakt zu potentiellen Ausbildungsbetrieben herzustellen.

In der Praxisklasse werden höchstens 15 Jugendliche unterrichtet und die zuständige Lehrkraft wird von einer pädagogischen Fachkraft unterstützt. So können die Schülerinnen und Schüler intensiver betreut und begleitet werden. Die Praxisklasse gibt es mittlerweile schon seit fast 20 Jahren an der Mittelschule Lindau (B). Dieses Projekt wird von der Stadt Lindau, dem europäischen Sozialfond (ESF) und dem bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus unterstützt und finanziert.

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